Unterwegs mit der Kitzrettung Landsberg am Lech des Jagdschutz- & Jägerverein Landsberg am Lech e. V.
zurück zur ThemenübersichtSie haben ein vermeintlich verlassenes Kitz in einer Wiese entdeckt? Es rührt sich nicht und es flüchtet nicht vor Ihnen? Dies ist ein völlig normales Verhalten des Kitzes und sollte es keine Verletzungen aufweisen oder andere Anzeichen von Hilfsbedürftigkeit aufweisen (bitte Kapitel "Hinschauen" beachten), entfernen Sie sich bitte zügig und weit genug von dem Kitz, auch wenn Sie es bereits angefasst haben. Die Geiß (die Mutter) wird das Kitz weiterhin versorgen. Der Mutterinstinkt ist deutlich stärker ausgeprägt, als der etwaige Fremdgeruch, welcher an dem Kitz anheften kann! Sie können das Kitz zusätzlich mit etwas Gras abreiben, dies ist aber nicht unbedingt notwendig. Die Geiß orientiert sich am Geruch des Urins und der Milch im Fell ihres Kitzes.
Die Geiß gebärt das Kitz im Schutz des hohen Grases. Das Kitz verändert seinen Liegeplatz täglich und die Mutter sucht das Kitz mehrfach am Tag zum Säugen auf und entfernt sich dann wieder für eine gewisse Zeit. Auch die Geschwister-Kitze liegen meist viele Meter voneinander entfernt. Bei Gefahr ducken sich die Kitze in den ersten 3-4 Lebenswochen ab und verharren bewegungslos in der Wiese. Die Kitze sind zusätzlich durch ihr Fell und das hohe Gras perfekt getarnt und geschützt.
Doch wann wird dieses völlig normale und zum Schutze vor Fressfeinden angeborene Verhalten zum Problem und wann müssen diese Kitze dennoch gesichert werden?
Während der Mahd!
Durch das Mähen der Wiesen mittels großer Landmaschinen, welche teilweise einen Vorschub von fünf Metern in der Sekunde haben, kommt es immer wieder dazu, dass junge Kitze schwerste Verletzungen und somit meist einen qualvollen, Stunden andauernden Todeskampf erleiden müssen. Weder abgelegte noch fliehende Kitze haben hier eine reale Chance.
Die Deutsche Wildtierstiftung geht davon aus, dass pro 100 Hektar ca. vier Kitze getötet werden, die Dunkelziffer liegt vermutlich noch deutlich höher. In Deutschland bedeutet das jährlich auf 2,3 Millionen Hektar den Tod für ca. 92.000 Rehkitze.
Aber warum flüchten die Kitze nicht einfach, aufgrund der lauten Geräusche der landwirtschaftlichen Fahrzeuge? Und warum liegen Kitze überhaupt in der Wiese?
Warum ist die temporäre Sicherung der Kitze während der Mahd wichtig und wann ist es nicht sinnvoll diese "lediglich" aus der Wiese zu vertreiben?
Im Frühjahr, Ende April bis Anfang Juni gebärt die Geiß ihre Kitze, frisst die Nachgeburt und leckt die Kitze trocken. Damit reduziert sie den Eigengeruch ihrer Kitze deutlich. Die Kitze, in der Regel gebärt die Geiß zwei Individuen, werden von ihr in die Wiese gesetzt. Dort verharren sie abgeduckt und regungslos im hohen Gras. Die dichte und zu dieser Zeit bereits üppige Vegetation schützt die Jungtiere, in Kombination mit ihrer Fellfärbung und des geringen Eigengeruchs, vor Fressfeinden. Die Geiß säugt ihre Kitze mehrmals am Tag und entfernt sich regelmäßig zur Nahrungssuche. Das ist ein normales notwendiges Verhalten.
Bei Hunger oder Angst geben sehr junge Kitze einen hohen Ton von sich und ducken sich instinktiv ab. Erst ab circa der dritten Lebenswoche versuchen die Jungtiere sich bei Gefahr in Sicherheit zu bringen. Diese Verhaltensmuster sorgen dafür, dass es während der Mahd zu keinen oder teilweise aussichtslosen Fluchten kommt. Von ihren Landmaschinen haben die Landwirte keine Chance die Kitze im hohen Gras rechtzeitig zu entdecken.
Mit Hilfe von Drohnen, welche mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, werden die zu mähenden Wiesen, in den frühen Morgenstunden, meist bereits zwischen 4:00/6:00 Uhr morgens, systematisch abgeflogen. Hierbei sind die Temperaturunterschiede zwischen dem kalten Boden, der Vegetation und der deutlich höheren Körpertemperaturen der Kitze entscheidend. Die Wärmesignatur der Kitze ist zu dieser Zeit am stärksten ausgeprägt.
So ist es auch möglich Junghasen und Gelege von Bodenbrütern zu detektieren und gegebenenfalls Maßnahmen zu deren Schutz einzuleiten. Wurden Kitze gefunden, werden diese fachgerecht gesichert. Es ist entscheidend, dass direkt nach der Sicherstellung der Kitze, die Flächen gemäht werden, da die Jungtiere so schnell wie möglich wieder von der Mutter gesäugt werden müssen bzw. geflüchtete Kitze recht schnell wieder an den Ablageort zurückkehren und somit erneut Gefahr laufen, unter das Mähwerk zu gelangen. Daher ist eine temporäre Sicherung der zuvor gefangenen Kitze am effektivsten.
Alle Personen, welche Wiesen im besagten Zeitraum mähen möchten, können verschiedene meist gemeinnützige Vereine, die sich mit der Kitzrettung befassen, engagieren.
Es bedarf eines Auftrages und der Genehmigung durch die Landwirte UND die Jagdbeauftragten. Werden die Jäger nicht verständigt, macht man sich der Wilderei strafbar. Das darauf folgend zusammengestellte Team besteht aus zuvor ausgebildeten Piloten, Copiloten und geschulten Helfern. Helfer und Piloten absolvieren vor dem Saisonstart ein oder mehrere gemeinsame Trainings. Dazu gehören unter anderem das Erlernen der gezielten Suche und das Erkennen relevanter Wärmesignaturen. Hierzu werden mit heißem Wasser gefüllte Behälter in Übungswiesen mittels Wärmebilddrohnen gesucht, die Vermittlung der Vorgehensweise des Fangens, Aufnehmens und der Sicherung von Kitzen ist ebenfalls essentiell. Auch auf etwaige Risiken, welche sich während der Kitzrettung ergeben können, wird hingewiesen.
Die Mahd sollte direkt nach der Kitzsuche geschehen, um die Gesundheit der Kitze, durch zu lange Pausen zwischen den Säugeperioden, nicht zu gefährden und geflüchteten Kitzen keine Zeit zu geben, an den ursprünglichen Ablageort zurückzukehren.
Dies erfordert eine gute zeitliche Planung der Arbeitsabläufe und Kommunikation aller Beteiligten.
Die Anzahl der Aufträge steigt kontinuierlich. Die Mahd eines Großteils der Flächen erfolgt meist in wenigen Tagen, daher ist eine optimale und teilweise priorisierte Koordination der Aufträge von Nöten. Um alle Aufträge fliegen zu können, muss das technische Equipment ebenfalls kontinuierlich erweitert werden. Das ist aufgrund der hohen Kosten meist nicht im gleichen Maße möglich. Des Weiteren werden jedes Jahr zusätzliche ehrenamtliche Helfer gesucht, um das Team zu verstärken.
Witterungsbedingungen wie Nebel, starker Wind, Regen oder hohe Umgebungstemperaturen können die Suche ebenfalls deutlich erschweren.
Alternativen zur Suche mittels Drohne stellen z.B. die Bildung einer Menschenkette, inklusive des Einsatzes von ausgebildeten Such- und Vorstehhunden, dar. Aufgrund des geringen Eigengeruchs der Kitze ist die alleinige Suche mittels Hunden uneffektiver. Das alleinige Abschreiten durch den Menschen ist ebenfalls aufgrund der sehr guten Tarnung und geringen Größe der Kitze nicht empfehlenswert, da es hier durchaus dazu kommen kann, dass Kitze übersehen werden.
Technische Neuheiten wie integrierte Wärmesensoren an den Mähmaschinen gibt es von verschiedenen Herstellern auf dem Markt, diese sind aber aufgrund des hohen Preises derzeit noch nicht flächendeckend im Einsatz.
Da das Fangen und Sichern der Kitze einen gewissen Stress für die Wildtiere bedeutet, sollten Landwirte vor jeder Suche geeignete Vergrämungsmaßnahmen durchführen, um das Ablegen der Kitze in der zu mähenden Wiese zu verhindern. "Rehkitzretter" stellen eine gute Ergänzung zur anschließenden Suche dar. Ebenso aufgestellte Fahnen oder ähnliches.
Mit Hilfe von Drohnen, welche mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, werden die Wiesen möglichst gegen 4 bis 7 Uhr morgens im April- Juli direkt vor der Mahd abgeflogen und somit ist es möglich, etwaige Kitze recht zuverlässig zu detektieren.
Einige Tage vor der Mahd sollte der Landwirt zusätzliche Vergrämungsmaßen einleiten. "Rehkitzretter" können hierfür eingesetzt werden. Diese geben einen Piepton und blaues, in Intervallen geschaltetes Licht von sich. Dies soll die Geiss daran hindern, mit ihren Kitzen die zu mähenden Wiesen aufzusuchen.
Das Aufstellen von Fahnen, blauen Plastiktüten oder ähnlichem kann helfen, die Geissen von der Wiese fernzuhalten, da diese gegenüber Veränderungen eher skeptisch sind. Des Weiteren kann es dienlich sein, den Rand der Wiesen vor der eigentlichen Mahd zu mähen, da dies die Geiss veranlassen kann, ihre Kitze nicht mehr in die Wiese zu führen, weil sie den Übertritt scheut.
Damit die Kitze zuverlässig mittels Wärmebild erkannt werden können, ist der Temperaturunterschied zwischen Vegetation und Kitz entscheidend. In den frühen Morgenstunden ist der Unterschied am größten, daher beginnt die Suche meist bereits gegen 4-7 Uhr morgens.
Hier sieht man im Wärmebild eine Wärmesignatur eines Kitzes. Auch hier bedarf es eines geschulten Auges und einem hohen Maß an Konzentration. Deshalb werden vor Beginn der Saison Trainings abgehalten, in denen alle Beteiligten der Kitzrettung geschult werden.
Nicht immer sind es kleine Kitze, welche man in der Wiese entdecken kann. Auch Vögel und deren Gelege, Junghasen, Füchse und weiteres Wild können angetroffen werden. Im nebenstehenden Bild sieht man eine im Gras liegende hochträchtige Geiss.
Auch kürzlich genutzte "alte" Liegestellen können als Wärmesignaturen erkannt werden. Im nebenstehenden Bild sieht man mehrere Liegestellen (weiße Kreise). Gekennzeichnet ist eine hochträchtige Geiss (roter Kreis), kurz vor dem Setzen (jagdlicher Begriff für Geburt) ihrer Kitze. Einige Liegestellen wurden von ihr vorher genutzt und zeichneten sich im Wärmebild ebenfalls ab. Auch hier muss man ganz genau hinschauen.
Verschiedene Witterungsverhältnisse können die Suche nach den jungen Kitzen erschweren. So können Nebel und hohe Umgebungstemperaturen, aufgrund von z.B. fortgeschrittener Tageszeit, die Suche negativ beeinflussen. Die Kitze können bei hohen Temperaturen nicht mehr sicher detektiert werden.
Bei Regen ist ein Überflug nicht möglich, da dieser die Drohnen schädigt.
Der Pilot navigiert die Helfer mittels Funkgerät durch das hohe Gras zum Standort, an dem sich die Wärmesignatur des Kitzes abzeichnet. Dies muss möglichst leise und zügig erfolgen, um das Kitz nicht aufzuschrecken. Einige Tage nach dem Setzen sind die Kitze noch sehr klein und sind durch ihre Fellfärbung extrem gut in der Wiese getarnt. Die Navigation durch die Piloten ist daher sehr hilfreich und zielführend.
Sind die Kitze wenige Tage alt werden sich diese abducken, aufgrund eines angeborenen Reflexes. Das Fangen mittels Kescher gelingt hier fast immer. Mit fortschreitendem Alter können die Kitze jedoch recht schnell abspringen. Dies sollte verhindert werden, da sie versuchen werden zeitnah wieder an den ursprünglichen Ablageort zurückkehren. Und damit erneut Gefahr laufen, dem Mähwerk zum Opfer zu fallen.
Aus seuchenhygienischen Gründen (Übertragung von Krankheiten) ist es empfehlenswert Handschuhe beim Handling von Kitzen zu tragen. Der Mythos, dass die Kitze durch den menschlichen Fremdgeruch von der Geiss nicht mehr angenommen werden, hält sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen. Das Kitz wird auch weiterhin von der Geiss liebevoll versorgt! Fühlen Sie sich dennoch unsicher, können Sie das Kitz mit Gras abreiben.
Unverletzte, von Ihnen berührte Kitze unbedingt LIEGEN
LASSEN!
Die Geiss ist meist nicht weit von ihrem Kitz entfernt und beobachtet aus sicherer Entfernung, was mit ihm geschieht. Die kleinen Kitze stoßen bei Gefahr oder Hunger einen hohen Fiepton aus und können Abwehrbewegungen zeigen. Daher ist ein beherztes Zufassen beim Fangen und Transportieren notwendig. Die Klauen der Kitze können bei Unachtsamkeit zu Verletzungen bei den Helfern führen.
Um die Kitze nicht per Hand über die gesamte Wiesenfläche bis zum kurzzeitigen Sicherungsort zu tragen, können solche luftdurchlässigen, verschließbaren Tragetaschen verwendet werden. Diese reduzieren die Verletzungsgefahr für Kitz und Helfer gleichermaßen. Es ist darauf zu achten, dass die Tiere im dauerhaften Schatten abgestellt werden.
Die Kitze dürfen, abhängig vom Alter, in keinem Fall länger als vier Stunden, unter einem beschwerten luftdurchlässigen Korb oder Box im dauerhaften Schatten gesichert werden. Der Landwirt muss zeitnah nach der Suche die Mahd einleiten, da das Kitz sonst ernsthafte gesundheitliche Schäden davon tragen könnte. Ist die zeitnahe Mahd nicht sichergestellt, muss auf das Sichern des Kitzes verzichtet werden und eine neue Suchaktion mit direkt anschließender Mahd geplant werden.
Unmittelbar nach der Suche und Sicherung der Kitze, sollte sich die Mahd der abgesuchten Fläche anschließen. Hier sind eine gute Koordination und Kommunikation zwischen Kitzrettern und Landwirten/ Jagdbeauftragten notwendig.
Auch nachdem man die Kitze freigelassen hat, ducken sich die jüngeren noch immer ab und verharren still am Ablageort. Genau dieses Verhalten schützt sie vor Fressfeinden, wird ihnen aber während der Mahd zum Verhängnis. Hier sehen Sie ein Kitz nach dem Absetzen und Freilassen nach dem Mähen.
Ist die Wiese gemäht, werden die Kitze, i.d.R. sind es zwei pro Geiss, freigelassen und man entfernt sich zügig von den Kitzen. Bereits nach wenigen Minuten, wenn die Geiss die Umgebung als sicher einschätzt, kann man die Kommunikation zwischen Geiss und Kitz wahrnehmen. Die zu Beginn noch regungslos am Boden liegenden Kitze folgen den Rufen der Mutter und laufen ihr entgegen.
Die Methode ist bei geeigneten Witterungsverhältnissen recht genau. Die Vegetation und Tierwelt wird durch das zielgerichtete Durchschreiten der Wiese geschont, im Vergleich zur klassischen Methode des "zu Fuß Durchlaufens" mit oder ohne Hund. Es ist möglich auch andere Wildtiere und deren z.B. Gelege zu entdecken und diese während der Mahd zu schonen.
"Es gibt genug Rehwild, im Gegenteil, der Bestand müsse reduziert werden, damit die Wälder geschont werden!"
Ungeachtet dieser Aussage, geht es um die Beachtung und Umsetzung des Tierschutzgesetzes Paragraph 1! Das unfassbare Leid, eines durch das Mähwerk verletzten Kitzes, muss verhindert werden und es ist die Pflicht des Landwirtes dafür Sorge zu tragen, dies sicher auszuschließen!
"Ihr bringt mit Euren Drohnen nur Unruhe in Vogel- und Naturschutzgebiete!"
Die Störung von Bodenbrütern und anderem Wild ist durch die zielgenaue Navigation zum Liegeort des Rehkitzes deutlich verringert. Es ist sogar möglich, Bodenbrüter und deren Gelege durch dieser Art der Suche aktiv zu schützen.
"Wenn Ihr in der Früh fliegt, reicht es doch sicher, wenn ich gegen Mittag oder Nachmittag mähe, mein Sohn möchte unbedingt nach der Schule mitfahren?"
Klares, NEIN! Die Mahd muss unbedingt zeitnah, im besten Falle direkt nach dem Abfliegen geschehen. Eine spätere Mahd würde erneut Kitze gefährden, denn in der Zwischenzeit können zuvor abgesprungene Kitze zurückkehren oder weitere Kitze in der Wiese abgelegt werden.
"Diese Methode ist zu 100% sicher und wir können viel Zeit sparen, indem wir nach dem Abfliegen noch schneller mähen können."
Die Suche nach Kitzen mittels Wärmebilddrohnen ist eine hochtechnisierte recht zuverlässige Methode Kitze in Wiesen zu erkennen. Eine 100% Sicherheit können die Kitzretter aber dennoch nicht geben, da die Suche von weiteren Faktoren abhängig ist, wie z.B. Wetter, Temperaturen, Erfahrung von Piloten & Helfern etc.
"Ihr bekommt die Einsätze doch bestimmt bezahlt?."
Die meisten Kitzretter sind ehrenamtlich, vor ihrer eigentlichen Berufstätigkeit, in den frühen Morgenstunden, im Einsatz.
Alle verbindet die Liebe zur Natur und den darin befindlichen Lebewesen. Jedes gerettet Kitz und die tollen Naturerlebnisse sind es wert. Eine offizielle Bezahlung vonseiten der Regierung gibt es nicht. Spenden für die Vereine sind wertvoll und können z.B. in die Anschaffung weiterer technischer Ausrüstung investiert werden.
Nur MUT!
Die Kitzretter der verschiedenen Vereine freuen sich über weitere Unterstützung für Ihre Teams.
Melden Sie sich bei einem Verein in Ihrer Nähe, welcher sich für die Kitzrettung engagiert und werden Sie ein Teil der "Kitzretter Familie".